Donnerstag, 09. Juli 2020
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Hüttenberger Feuerwehr erweitert persönliche Schutzausrüstung

Feuerwehrfrauen nähen Schutzmasken für die Einsatzabteilung

Maskenpflicht und Abstandsregel ist seit Wochen in aller Munde. Wie können sich die Einsatzkräfte bei einem Feuerwehreinsatz schützen? In Hüttenberg ist man dieser Frage schon seit Beginn der Corona Pandemie nachgegangen. Bei kleineren Einsätzen wird die Mannschaft einfach auf das Minimum reduziert, damit kann man die Abstandsvorgaben größtenteils einhalten. Aber wenn die Einsatzlage bei der Alarmierung unklar ist oder wenn man Einsatztaktisch personell aus dem Vollen schöpfen muss?

Schutzmasken waren nur unzureichend im Handel zu beziehen. Um die Mitglieder der Hüttenberger Einsatzabteilung etwas zu schützen, haben die Feuerwehrfrauen Schutzmasken genäht. Unter Anleitung und Koordination von Marei Franz wurde die Arbeit unter weiteren Frauen, die teilweise selbst auch aktive Feuerwehrleute sind, verteilt. Ihr zur Seite standen Anja Spahn, Julia Althen, Anita Rehorn und Katja Müller. Der Schnitt und das Material sollte bei allen Masken gleich sein, auch wenn jede der Frauen getrennt voneinander zu Hause gearbeitet hat. Als Stoff wurden ausgediente Feuerwehrhosen verwendet, die nun recycelt als Maske wieder eine neue Schutzfunktion einnehmen. So entstanden 75 Stoffmasken im unverwechselbaren Feuerwehrdesign. Dafür wurden rund 36 Arbeitsstunden von den Frauen aufgebracht. Um Verwechslungen zu vermeiden, erhielt jede Maske noch den Namen des Trägers.

Hüttenbergs Wehrführer Eike Kroganski dankte den Frauen für die Arbeit und lobte ihr Engagement für die Einsatzabteilung und damit auch für die Hüttenberger Bürger. “Die Masken werden ab sofort bis auf weiteres bei jedem Einsatz getragen“ so der Wehrführer.