Samstag, 22. Juni 2024
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Besuch des Gefahrenabwehrzentrums der Berufsfeuerwehr Vitebsk / Weißrussland

Bei einem Besuch im weißrussischen Vitebsk konnte unser Mitglied Manfred Adam gemeinsam mit einer vierköpfigen Besuchergruppe auch das Gefahrenabwehrzentrum der dortigen Berufsfeuerwehr besuchen. Ziel dieses Zentrums ist die Schulung von Kindern und Jugendlichen, damit sie sich in Gefahrensituationen richtig verhalten.
Das erst 2016 erbaute Gebäude ist auf dem neuesten Stand der Technik. Dies zeigt sich schon beim Betreten des ersten von zahlreichen Räumen. Hier wartet auf jeden Teilnehmer ein modernes Tablet mit zahlreichen interaktiven Aufgaben.


Besonders beeindruckend war die Arbeit mit einer Virtual-Reality-Brille. Die am Computer simulierte Gefahrensituation wird hier täuschend echt dargestellt. Auch die Arbeit mit einem Smartphone, das beim dem Blick auf das Display eine Pfanne auf einem Küchenherd virtuell in Brand setzt, war mit modernster Technik optimal umgesetzt. Natürlich waren auch Erste Hilfe und richtiges Verhalten bei Gewittern Themen, mit denen man sich auseinander setzten musste.
Die Evakuierung eines verqualmten, verdunkelten Raumes musste auch Jeder der Besuchergruppe bestehen.
Oberst Alexander Klobuck (Chef der Feuerwehrverwaltung Vitebsk) erklärte beim Rundgang, dass man verstärkt auf die Aufklärung der Jugend setze, um Gefahren besser zu erkennen und richtig zu reagieren.

 

Beim gemütlichen Imbiss wurden seitens der Feuerwehr noch weitere Erfahrungen ausgetauscht.
Als Geschenk überreichte der ehemalige Hüttenberger Wehrführer den weißrussischen Kameraden u.a. ein Bild auf dem die Hüttenberger Einsatzfahrzeuge, das Feuerwehrhaus aber auch die Kirchen, der Handball und der Handkäse abgebildet waren. Oberst Klobuck erhielt auch die Vereinsnadel der Hüttenberger Feuerwehr überreicht. Dieser revanchierte sich ebenfalls mit Geschenken an die Besuchergruppe, unter Ihnen auch der frühere Hüttenberger Bürgermeister Dr. Manfred Schmidt.
Beim Abschied stellte Oberst Klobuck eine Einladung der Hüttenberger Jugendfeuerwehr zu einem internationalen Jugendtreffen 2018 nach Weißrussland in Aussicht.