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Unwetter forderte die Wehr

GFruppenbild der Geehrten Mitglieder
Die geehrten Mitglieder mit Bürgermeister Chrsitoph Heller (rechts), dem 1. Vorsitzenden Manfred Adam (2.v.r.)
und dem 2. Vorsitzenden Eike Kroganski (links).

Hüttenberg (jow) „Durch Unwettereinsätze, Brände, Hilfeleistungen und Sicherheitswachdienste waren wir im letzten Jahr stark gefordert“, bilanzierte Wehrführer Manfred Adam in seinem Bericht zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hüttenberg. Insgesamt 108 Einsätze mit 1.147 Stunden (48 Tage Einsatzzeit) hatten die Hüttenberger zu bewältigen. 55 Einsatzkräfte davon 6 Frauen seien für die Allgemeinheit im Einsatz. Für die gesamte Arbeit sei natürlich auch eine gute Ausbildung notwendig, mahnte Adam an, dass es immer schwieriger werde Lehrgangsplätze zu bekommen.
Der wohl größte Einsatz seit Jahren war nach dem Unwetter am 24. Juli. Dort liefen bei 80 bis 100 Liter Regenwasser / Quadratmeter die Keller voll und die Straßen wurden überflutet. Telefon- und Mobilfunknetz sowie die Digitalfunk-Verbindung fielen aus. In Hüttenberg gab es 56 Einsatzstellen. Bis nachts um 3 Uhr seien die Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen im Einsatz gewesen. Die Höhe des Sachschadens konnte bis heute noch nicht ermittelt werden. Ebenfalls im Juli wurden die Einsatzkräfte zu einem brennenden LKW auf der Autobahnbrücke in Münchholzhausen gerufen. In der Folge dessen kam es zu einer Vollsperrung. Wegen der starken Rauchentwicklung hatten die Einsatzkräfte erhärtete Bedingungen. Der Sachschaden wurde von der Polizei auf 300.000 Euro geschätzt. Vom 3. Juli an hatten die Florianjünger fünf Tage lang jeden Tag einen Einsatz zu bewältigen, darunter befanden sich Flächenbrände. Darüber hinaus leisteten die Feuerwehrleute Wachdienste in der Sporthalle bei der Sonnenwendfeier sowie beim Hüttenberger Waldtag, den über 10.000 Menschen besuchten.

Aus dem Vereinsleben berichtete Schriftführer Eckhard Römershäuser. Neben den geselligen Aktivitäten wie Weihnachtsfeier und Grenzgang nach Großen-Linden durfte sich die Feuerwehr über eine Spendenübergabe der Hüttenberger Bank in Höhe von 500 Euro freuen. Traditionell am Faschingsdienstag gibt es das Kräppelessen zu dem die Vereinsmitglieder zusammenkommen. Hüttenberg hat die Verbandsversammlung des Feuerwehrverbandes Wetzlar organisiert. Mit tollen Eindrücken kamen die Mitglieder von der Mehrtages-Familienfahrt an der Mecklenburger Seenplatte zurück. Der Tag der offenen Tür fand mit einem Gottesdienst und einer anschaulichen Schauübung statt. Zu Gast bei der Feuerwehr war auch wieder eine Delegation aus Weißrussland im Feuerwehrhaus. Viele Videos von den Übungen der Hüttenberger Feuerwehr seien auch im Internet abrufbar. Römershäuser berichtete, dass die Freiwillige Feuerwehr derzeit über 627 Mitglieder verfügt, von denen 12 in der Mini-Feuerwehr und 10 in der Jugendfeuerwehr aktiv sind. Dies entspricht einem Zuwachs von 19 Mitgliedern.
Keine Beanstandungen gab es am Kassenbericht von Sabine Viehmann. Steffen Franz und Christian Olbrich attestierten als Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung.

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Rettungsgasse rettet Leben!

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Kaminbrand / Schornsteinbrand
Kaminbrand

Ein Schornstein- oder ein Kaminbrand entsteht, wenn sich durch unvollständige Verbrennung abgelagerter Ruß im Schornstein entzündet.

Beim Verfeuern von Holz erhöht sich das Risiko eines Schornsteinbrands, wenn nasses Holz oder nicht vorgesehene Brennstoffe (z.B. Fett) verheizt und durch unvollständige Verbrennung Rußpartikel (Glanzruß oder Schmierruß) angesammelt werden. Auch bei zu groß ausgelegten Zentralheizungsöfen besteht diese Gefahr, da er bei nicht entnommener Energie die Luftzufuhr drosselt und daher die vollständige Verbrennung nicht möglich ist. Die Ablagerung der Rußpartikel im Schornstein wird auch durch einen zu geringen Luftstrom begünstigt, der u.a. durch einen zu kleinen Querschnitt des Schornsteins verursacht wird.

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